BDA Preis Niedersachsen

Der Landesverband Niedersachsen des Bundes Deutscher Architekten (BDA) lobt alle drei Jahre den BDA Preis Niedersachsen aus. Diese Auszeichnung wird für beispielgebende baukünstlerische Leistungen verliehen. So kann der Architekturpreis einem Bauwerk, einer Gebäudegruppe oder einer städtebaulichen Anlage in Niedersachsen zuerkannt werden, deren Fertigstellung vom Zeitpunkt der Auslobung nicht länger als vier Jahre zurückliegen darf. Außerdem besteht die Möglichkeit, einen Sonderpreis für einen bemerkenswerten architekturtheoretischen oder experimentellen Beitrag zu vergeben. Der Preis ist der bedeutendste Architekturpreis in Niedersachsen. Seine Besonderheit ist die Auszeichnung von Architekten und Bauherrn für ihr gemeinsames Werk. Die Mitgliedschaft im BDA ist keine Voraussetzung zur Teilnahme.

Prämierte Architektur in Niedersachsen

In einem Festakt im Auditorium des Sprengel Museums Hannover wurde am 5. November der “BDA Preis Niedersachsen 2015” vergeben.

Die Jury unter Vorsitz von Prof. Jörg Friedrich hatte im Sommer 69 Einsendungen von 53 Architekturbüros aus Deutschland und der Schweiz gesichtet, prämierungswürdige Bauten an zwei Tagen besichtigt und schließlich fünf gleichrangige Preise vergeben, sieben Arbeiten ausgezeichnet und darüber hinaus acht weitere Projekte in die engere Wahl genommen.

Die Preisträger BDA Preis Niedersachsen 2015

Foto: ©Andrea Janssen
Foto: ©Andrea Janssen

Beginenturm Hannover

Architekt: TW.Architekten, Hannover
Foto: ©Jens Kirchner, Düsseldorf
Foto: ©Jens Kirchner, Düsseldorf

Neubau eines gemeinsamen Hörsaalgebäudes der Hochschule und Universität Osnabrück

Architekt: Benthem Crouwel GmbH, Aachen
Foto: ©Olaf Mahlstedt
Foto: ©Olaf Mahlstedt

MAT – Anbau an eine Stadtvilla

Architekt: sabo Architekten, Hannover
Foto: ©Andreas Bormann
Foto: ©Andreas Bormann

Kemenate Hagenbrücke

Architekt: O.M. Architekten BDA, Braunschweig
Foto: ©Axel Nieberg
Foto: ©Axel Nieberg

Wohnbau in Braunschweig

Architekt: NIEBERG ARCHITECT, Hannover

Die Preisverleihung

Foto: Andreas Bormann
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Preisverleihung des BDA Preises Niedersachsen 2015 im Auditorium des Sprengel Museums Hannover
Foto: Andreas Bormann
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Cellist Alkis Charalampidis
Foto: Andreas Bormann
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Begrüßung durch den BDA Landesvorsitzenden Harald Kiefer
Foto: Andreas Bormann
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Harald Kiefer beschreibt die Bronzeplakette des Künstlers Stefan Schwerdtfeger, die die Preisträger erhalten, um sie an den prämierten Bauten anzubringen
Foto: Andreas Bormann
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Dr. Reinhard Spieler, Direktor des Sprengel Museums Hannover, begrüßte als Hausherr die Gäste
Foto: Andreas Bormann
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Ministerin Cornelia Rundt, zu deren Ressorts auch das "Bauen und Wohnen" zählt
Foto: Andreas Bormann
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Architekturkritiker Niklas Maak hielt die Laudatio
Foto: Andreas Bormann
Foto: Andreas Bormann
Vor der Preisübergabe
Foto: Andreas Bormann
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Prof. Jörg Friedrich war Juryvorsitzender und stellte die prämierten Bauten vor
Foto: Andreas Bormann
Foto: Andreas Bormann
Freude bei der Preisübergabe
Foto: Andreas Bormann
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Bauherren und Architekten erhielten den Preis für ihr gemeinsames Werk
Foto: Andreas Bormann
Foto: Andreas Bormann
Gratulation den Preisträgern
Foto: Andreas Bormann
Foto: Andreas Bormann
350 Gäste verfolgten die Zeremonie im Auditorium
Foto: Andreas Bormann
Foto: Andreas Bormann
Anschließend fanden sich alle für ein Gruppenfoto auf der Treppe im neuen Calder-Saal des Sprengel Museums ein
Foto: Andreas Bormann
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Impressionen vom Empfang und von der Ausstellung im Calder-Saal
Foto: Andreas Bormann
Foto: Andreas Bormann
Impressionen vom Empfang und von der Ausstellung im Calder-Saal
Foto: Andreas Bormann
Foto: Andreas Bormann
Impressionen vom Empfang und von der Ausstellung im Calder-Saal
Foto: Andreas Bormann
Foto: Andreas Bormann
Impressionen vom Empfang und von der Ausstellung im Calder-Saal
Impressionen vom Empfang und von der Ausstellung im Calder-Saal
Foto: Andreas Bormann
Foto: Andreas Bormann
Impressionen vom Empfang und von der Ausstellung im Calder-Saal
Foto: Andreas Bormann
Foto: Andreas Bormann
Impressionen vom Empfang und von der Ausstellung im Calder-Saal
Foto: Andreas Bormann
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Impressionen vom Empfang und von der Ausstellung im Calder-Saal
Foto: Andreas Bormann
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Impressionen vom Empfang und von der Ausstellung im Calder-Saal
Foto: Andreas Bormann
Foto: Andreas Bormann
Impressionen vom Empfang und von der Ausstellung im Calder-Saal
Foto: Andreas Bormann
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Impressionen vom Empfang und von der Ausstellung im Calder-Saal
Foto: Andreas Bormann
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Impressionen vom Empfang und von der Ausstellung im Calder-Saal
Foto: Andreas Bormann
Foto: Andreas Bormann
Impressionen vom Empfang und von der Ausstellung im Calder-Saal
Foto: Andreas Bormann
Foto: Andreas Bormann
Impressionen vom Empfang und von der Ausstellung im Calder-Saal
Foto: Andreas Bormann
Foto: Andreas Bormann
Impressionen vom Empfang und von der Ausstellung im Calder-Saal
Foto: Andreas Bormann
Foto: Andreas Bormann
Impressionen vom Empfang und von der Ausstellung im Calder-Saal
Foto: Andreas Bormann
Foto: Andreas Bormann
Impressionen vom Empfang und von der Ausstellung im Calder-Saal
Foto: Andreas Bormann
Foto: Andreas Bormann
Impressionen vom Empfang und von der Ausstellung im Calder-Saal
Foto: Susanne Kreykenbohm
Foto: Susanne Kreykenbohm
Nach der Preisverleihung zog die Ausstellung um in die Museumsstraße und war dort 3 Wochen zu sehen
Foto: Susanne Kreykenbohm
Foto: Susanne Kreykenbohm
Ausstellung in der Museumsstraße des Sprengel Museums Hannover vom 6.-22.11.2015
Foto: Susanne Kreykenbohm
Foto: Susanne Kreykenbohm
Ausstellung in der Museumsstraße des Sprengel Museums Hannover vom 6.-22.11.2015

Wir stellen vor: Die Jury 2015

Prof. Jörg Friedrich – Vorsitz

PFP-Architekten - Hamburg/Genua/Frankfurt
Prof. Jörg Friedrich ist seit 2000 Professor für Entwerfen und Gebäudelehre an der Leibniz Universität Hannover und seit 1980 freier Architekt. Sein Architekturbüro PFP ARCHITEKTEN hat Büros in Hamburg (seit 1988), Genua (seit 1996) und Frankfurt (seit 2014). Nach seinem Architekturstudium in Stuttgart und Rom arbeitete er von 1982 bis 1985 am Max-Planck-Institut in Rom. 1987 erhielt er den Villa-Massimo-Preis. Er unterrichtet seit 1984 als Professor und Dozent an Universitäten unter anderem in Hamburg, Mendrisio und Rom. Prof. Friedrich realisierte Bauten und Projekte in Deutschland, Österreich, Polen, Italien und in der Schweiz. Sein Schwerpunkt liegt in den Bereichen Theaterbauten, Konzertsäle und Opernhäuser. Seine Arbeit wurde mit zahlreichen Architektur- und Kunstpreisen ausgezeichnet.

Prof. Wilhelm Meyer

ASP Architekten Schneider Meyer Partner Hannover
Prof. Wilhelm Meyer machte sein Architekturdiplom an der Universität Hannover und war ab 1979 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Akademischer Rat am Institut für Entwerfen und Architektur. 1987 wurde er Professor mit dem Lehrgebiet „Einführung in das Entwerfen“ an der Universität Hannover. Parallel dazu war er seit 1979 als Architekt tätig  im Büro ASP Architekten Schweger und Partner und dort seit 1997 Partner. Von 1999-2003 war er Mitglied im Kollegialkreis der Landeshauptstadt Hannover. Er ist seit 2004 im Vorstand des Vereins der Freunde der Architektur an der Leibniz Universität Hannover und seit 2007 im Arbeitskreis Presse und Information des BDA Niedersachsen. Seit 2006 führt er gemeinsam mit Wolfgang Schneider das Büro ASP ARCHITEKTEN SCHNEIDER MEYER PARTNER in Hannover. Zahlreiche Wettbewerbserfolge, Realisierungen, Auszeichnungen und Veröffentlichungen. Seit 2011 ist er Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Baukunst in Niedersachsen.

Gregor Sunder-Plassmann

Sunder-Plassmann Architekten Kappeln/Berlin/Hamburg
Gregor Sunder-Plassmann stammt aus einer Architektenfamilie, die mittlerweile in der fünften Generation plant und baut. Er studierte Architektur an der TU München unter anderem bei den Professoren Kurrent, Angerer und Koenig und beendete das Studium 1981 mit dem Diplom. 1984 gründete er zusammen mit Brigitte Wesselmann Sunder-Plassmann MA sein eigenes Architekturbüro in Kappeln/Schlei. 2005 und 2007 folgten Büroerweiterungen an den Standorten Berlin und Hamburg. Sein Büro hat sich nicht nur einen Namen mit Neubauten gemacht sondern auch mit dem Bauen im Bestand. Der Schwerpunkt liegt im Bereich Kulturbauten. Dazu zählen unter anderem das Pommersche Landesmuseum in Greifswald, das Museum Kunst der Westküste in Alkersum auf Föhr oder die Gemäldegalerie Alte Meister am Zwinger in Dresden. International bekannt wurde das Büro mit dem Museum der Unschuld für den Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk in Istanbul. Bauten und Projekte Gregor Sunder-Plassmanns wurden national und international ausgezeichnet und publiziert.

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